Olgakrippe Bad Cannstatt e.V.

Die Olgakrippe Bad Cannstatt ist eine Tradition, die verpflichtet

- ein Cannstatter Urgestein stellt sich vor

Im Mai 1875 beginnt die Geschichte der Olgakrippe. Damals wurde die erste Krippe von Cannstatt eröffnet.

Träger der Olgakrippe ist seit dieser Zeit der Verein Olgakrippe Bad Cannstatt e.V.. Königin Olga, Gemahlin des damals regierenden Württembergischen König Karls, übernahm die Schirmherrschaft und hat sich bis zu ihrem Tod mit grosser Fürsorge um die Krippe gekümmert. Schon in jener Zeit war das evangelische Haus ein Ort der Geborgenheit für Kinder. Im zweiten Weltkrieg wurde das alte Gebäude der Krippe zerstört, doch seit 1951 wird in der Taubenheimstr. 12 die Tradition des Hauses erfolgreich fortgeführt. Die Kinder können sich darüber freuen, denn für sie ist der Kurpark als Ort des Spielens und Entdeckens in unmittelbare Nähe gerückt. 

Die bedarfsgerechten Öffnungszeiten von 6.30 - 17.00 Uhr erleichtern es auch den Eltern ihren beruflichen Verpflichtungen nachzukommen. Dank der familiären Atmosphäre können Eltern ihre Kinder gut betreut, erzogen und gebildet wissen. Die Olgakrippe ist dem Evangelischen Kirchenkreis Stuttgart angegliedert.

Bereits ab der 8. Lebenswoche können Kinder im Haus aufgenommen werden. Eine Kinderkrankenschwester und eine Kinderpflegerin sind für die Kleinsten im sog. Säuglingszimmer immer fach- und sachkundig da. Rund 110 Kinder haben einen Platz in einer der acht Gruppen der Olgakrippe. Die Kinder fühlen sich zum Haus zugehörig, sie haben eine Identität zum Haus. Jedes Kind hat seine feste Gruppe und seine feste Bezugspersonen. Ein guter Personalschlüssel ermöglicht sowohl ein intensives gruppeninternes als auch ein gruppenübergreifendes Arbeiten. Auch eine grosse Altersmischung, z.T.  von 1,5 - 6 Jahren eröffnet den Kindern sehr viele positive Erfahrungen im Alltag und sie können bewusst jede Entwicklungsstufe erleben.

All dies sind Standards, die die über 20 pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Qualitätsentwicklung zusammen erarbeitet haben. Regelmässige Fortbildungen im Rahmen des Bildungsplans für Baden-Württemberg sind für alle Mitarbeiter verpflichtend und deren Inhalte werden im pädagogischen Alltag umgesetzt.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern wird im Haus ebenfalls gross geschrieben. Um eine optimale Entwicklung des Kindes zu ermöglichen, besteht bereits vor der Aufnahme des Kindes in die Einrichtung Kontakt zu den Eltern.
Neben regelmässigen Elterngesprächen gibt es auch gemeinsame Feste und Feiern, Elterncafés, Elternabende und spezielle Elternprojekte, wie z.B. Engagement bei baulichen Veränderungen in einzelnen Gruppen oder im Haus. Ein wichtiges unterstützendes Organ ist auch der Elternbeirat.

Das Angebot der Olgakrippe versteht sich nicht als ‘buchbare Dienstleistung’. Das Anliegen aller im Haus Beschäftigten und den Vereinsmitgliedern ist vielmehr der gemeinsame Weg mit Kindern und Eltern.
Gemeinsame Verantwortung mit den Eltern für die der Olgakrippe anvertrauten Kinder - dafür stehen alle Mitarbeiter und Eltern ein.